Datenschutz  - Persönlich

Der Schutz persönlicher Daten ist ein hohes Gut.

 

Ich nehme den Schutz ihrer persönlichen Daten ernst und verzichte bewusst auf die Erfassung ihrer Daten, wenn es nicht unbedingt und zwingend erforderlich ist. 

 

Neben der formal korrekten Datenschutzerklärung möchte ich an dieser Stelle noch einmal persönlich erklären, was ich in der Praxis unter Datenschutz verstehe und welche Maßnahmen ich noch ergriffen habe, um Sie und ihre persönlichen Daten zu schützen.

Dabei handelt es sich nicht immer um einen Schutz von Schriftstücken, Briefen oder Akten.

 

Datenschutz findet meiner Meinung nach auch an ganz anderen Stellen statt!

 

1) Verzicht auf beschriftete Autos

Ich verzichte z.B. auf beschriftete Dienstfahrzeuge.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass Fahrzeugwerbung nicht nur Werbung ist sondern auch allerlei private Informationen preisgibt? 

Steht ein beschriftetes Auto vom Pflegedienst vor Ihrer Tür weiß sofort jeder "aha, dort wohnt eine Person, die zumindest irgendeine Hilfe braucht."

Ob das immer so erwünscht ist? Ich habe da Zweifel.

 

 

2) Verzicht auf bunte beschriftete Dienstkleidung

Ebenso hat mein Team und ich keine spezielle beschriftete Dienstkleidung an.

Aus gleichem Grund: es muss doch nicht jeder sofort sehen, wer da im Haus ein- und ausgeht.

 

 

3) Kompletter Verzicht auf direkte oder indirekte Werbung

Sie werden von mir keine Werbepost oder gar Werbeanrufe etc. erhalten. Daher habe ich diese Internetseite auch einfach gehalten - obwohl viele Fachleute mir geraten haben, allerlei technische Finessen einzubauen und mich z.B. auch im Bereich "social-media" zu engagieren ("weil man das heute so mache").

 

In Abwandlung einer Fußballweisheit: "Was zählt ist am Krankenbett".

Was nützen tolle Werbung und schicke Facebookseiten etc., wenn die praktische Leistung nicht stimmt.  

 

 

4) Verzicht auf unnötige Datenerfassung

Wir erheben nur die Daten, die für unsere Arbeit unbedingt nötig sind.  

 

Das führt in der Praxis gern mal zu Diskussionen bei den Qualitätsprüfern/innen der Pflegekassen. Diese PrüferInnen finden es nämlich total toll, wenn wir alle möglichen persönlichen Daten von Ihnen erfassen. Da wird dann von "Biografiearbeit" gesprochen und von mir als Pflegekraft wird erwartet, auch die letzten Infos über Ihr Leben aus ihnen heraus zu fragen und irgendwie in eine Pflegedokumentation und Planung zu übersetzen.  

 

Ich handhabe das anders:

Entweder Sie erzählen mir freiwillig etwas über ihr Leben - oder eben nicht. Es geht ja insbesondere auch um Vertrauen.

Vertrauen muss wachsen und gelebt werden - nicht über vielerlei pflegetheoretische Ansätze und Dokumentation aus den Patienten regelrecht ausgefragt werden.  

 

 

5) Keine Kontaktformulare auf dieser Internetseite

Nein, keine Kontaktformulare.

Sie können mir gern eine Mail schreiben - aber bedenken Sie: Eine Mail ist wie eine Postkarte. Jede Person, die irgendwie Zugriff auf Ihre Mails hat, kann theoretisch mitlesen.

Dazu noch der ergänzende Hinweis: ich lösche jede Mail, nachdem Sie beantwortet ist und sich daraus keine weiteren Fragen ergeben.

 

Rufen Sie mich lieber zu den angegebenen Bürozeiten an. 

Das geht schneller und ist unverbindlich. 

 

 

6) Keine aktive Links / Verweise auf meiner Internetseite

Teilweise geben ich Hinweise auf weiterführende Quellen im Internet.

Ich überlasse es aber Ihnen, diese Quellen aufzusuchen.

 

Sie müssen dann nur den die jeweils angegebene Quelle kopieren und in Ihren eigenen Internetbrowser einsetzen. Das ist die sicherste Lösung.

 

Dazu ein Tipp am Rande: Es gibt sichere Internetbrowser und sichere Suchmaschinen.

Ebenso kann man die gängigen Browser so einstellen, dass man einigermaßen sicher und anonym im Internet surfen kann, ohne auf Komfort zu verzichten.

 

Die Einstellungen sind kein Hexenwerk und Sie finden auch für Ihren Browser sicher eine gute Lösung. 

 

 

Was Sie sich selbst mal fragen sollten

 

Bei all dem Thema Datenschutz und dem ganzen Aufwand darum (der manchmal schon etwas groteske Züge angenommen hat - Stichwort "Datenschutzerklärung in Imbissbuden"):

Überlegen Sie mal, wo Sie freiwillig persönliche Daten in erheblichem Maße freigeben

- Supermarkt und Sammelkarten für Punkte ("haben Sie eine Payback-Karte")?

- Bargeldlos zahlen - auch Kleinstbeträge? Oder sogar mit dem Handy? 

- Alle möglichen Kunden- und Bonuskarten?

- Gewinnspiele?

- Beantwortete Werbeanrufe?

- Eintrag im Telefonbuch: komplett mit vollem Namen, Straße und Hausnummer

- ...

 

Auch da können Sie erheblich "Daten" sparen.

 

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